Interkommunales Breitbandnetz, kurz IKbit, ist ein Kooperationsprojekt von zehn Kommunen im Landkreis Bergstraße*, die gemeinsam den Breitbandausbau in der Region vorantreiben. Seit der Gründung im Jahr 2014 wurden alle teilnehmenden Kommunen an das schnelle Internet angeschlossen – mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.

Nun erhalten 28 Schulen im Einzugsgebiet eine Glasfaseranbindung. Das gemeinsame Projekt des Bundes, des Landes Hessen und der IKbit-Kommunen hat ein Investitionsvolumen von 800.000 Euro. 324.000 Euro davon trägt das Land Hessen. Anlässlich der heutigen Übergabe des zugehörigen Bescheids an die federführende IKbit-Kommune Fürth durch Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, erklärte CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Heitland:

„Die Corona-Pandemie war und ist eine große Krise. Sie ist aber auch eine Chance. Der notwendige Distanzunterricht hat den Digitalisierungsdruck im Schulsektor massiv erhöht. Wir haben gesehen, wie der Unterricht der Zukunft aussehen kann und welche Potentiale die Digitalisierung bietet. Wir müssen jetzt klotzen, nicht kleckern“, betonte Heitland.

„Ich freue mich daher sehr, dass das Land Hessen die Glasfaseranbindung von 28 Schulen im Landkreis Bergstraße mit 324.000 Euro kofinanziert. Ich danke insbesondere den IKbit-Kommunen, die sich frühzeitig auf den Weg gemacht haben, und nun als Ansprechpartner und Experten vor Ort mit der Landes- und Bundesregierung gemeinsam die Digitalisierung im Landkreis Bergstraße gestalten. Heute ist ein guter Tag für die Bildungsinfrastruktur in unserer Heimat“, so Heitland abschließend.

*IKbit-Kommunen: Abtsteinach, Birkenau, Fürth, Gorxheimertal, Grasellenbach, Heppenheim, Lindenfels, Mörlenbach, Rimbach, Wald-Michelbach

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